Viebrockhaus-Bautagebuch


Entscheidung für Viebrockhaus

Im Herbst 2004 wurden wir durch die Pro7-Sendung "Avenzio" und massive Radiowerbung für den neu eröffneten Musterhauspark in Kaarst auf die Firma Viebrockhaus aufmerksam. Wir bestellten uns zunächst über das Internet umfangreiches Katalogmaterial inklusive Preisliste, bevor wir im November 2004 erstmals durch  den Musterhauspark in Kaarst spazierten.
Viebrockhaus präsentiert sich dort überaus ansprechend. Fünf Musterhäuser in massiver Bauweise und unterschiedlicher Ausstattung können dort besichtigt werden und laden zum Dableiben ein. :-) In der Materialausstellung können Fliesen, Verblender, Fenster und alles andere bemustert werden. Durch farbliche Quadrate sind die Produkte den Haustypen Maxime, Classico und Edition zugeordnet, so dass sofort ersichtlich ist, welche Auswahl ohne Aufpreis getroffen werden kann. Etwas abgetrennt kann außerdem die Sonderausstattung  angesehen werden, die gegen Mehrpreis erhältlich ist.
Unser Favorit ist das Maxime 300, das zwar von außen sehr schlicht gehalten ist (und damit vermutlich auch sehr zeitlos ist), uns von innen aber den perfekten Grundriss bietet.
Nach einem zweiten Besuch der Ausstellung im Dezember vereinbarten wir einen unverbindlichen und kostenlosen Beratungstermin. Mit einem Katasterplan von unserem Baugrundstück bestückt ließen wir uns am 30.12.04 in knapp zwei Stunden von Herrn H. ausführlich und gut beraten, während unser Sohn - damals noch krabbelnderweise - die Schränke auseinander nahm. Wir erhielten eine Entwurfszeichnung mit den aufgenommen Änderungswünschen, einen Werkvertrag, ein Festpreisangebot und einen Zahlungsplan. Die Übermittlung dieser Informationen geschah jedoch keinesfalls aufdringlich (sonst würden wir auch nicht mit Viebrockhaus bauen), sondern sachlich und dezent. Übrigens wird man auch nach einem Beratungsgespräch nicht mit ständigen Telefonanrufen belästigt! Die unaufdringliche Verkaufsstrategie wurde von uns als Firmenphilosphie interpretiert und bestärkte uns darin, beim richtigen Anbieter gelandet zu sein.
Zu Hause konnten wir in Ruhe die Entwurfszeichnung und Vertragsunterlagen studieren und mit Wettbewerbern vergleichen. Außerdem recherchierten wir viel im Internet und sprachen andere Viebrock-Bauherren an. Dabei erhielten wir ein durchweg positives Feedback: Es gab kaum Kritik bzw. bei Mängeln wurde professionell reagiert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist für uns ein umfangreiches Sicherheitspaket mit Bauherren-Schutzbrief, Fertigstellungsbürgschaft, Gewährleistungsbürgschaft, Bauleistungsversicherung, Bauherrenhaftpflicht sowie die Bauzeit- und Festpreisgarantie.
Ende März 2005 schlossen wir den Vertrag ab, mit der Absicht im März 2006 mit dem Bau zu beginnen. Der Festpreis bleibt uns solange gesichert, obwohl es ab April 2005 eine Preiserhöhung bei Viebrock von etwa 3 % gab.

Es wird ein Maxime 300 mit den folgenden Änderungswünschen:
- gemauerte Giebel statt der Holzschalung
- Keller mit Außenwanddämmung
- Rolläden im EG und DG
zusätzliche Dusche im WC (EG)
- zusätzlicher Waschtisch im Bad (DG)
- zusätzliche Innenwand im Kellergeschoss
- Schornstein
- Eingangsüberdachung
- den Grundriss mit vier Zimmern zzgl. Bad im OG
- zwei Kenngott-Treppen statt der Betontreppen                           

- ein zusätzliches Dachflächenfenster (Empore/ DG)


Der ausführende Franchisenehmer für unsere Region ist die Firma Stefan Nienaber Bau GmbH.

 


Grundstücksbesichtigung

Hier soll unser Maxime 300 gebaut werden:

Unser Baugrundstück

Am 04.05.05 erschien bei uns der Dipl.-Ing. Herr G., um das Grundstück und seine Zufahrtsmöglichkeiten zu untersuchen und um eine Bodenprobe zu entnehmen - und das bei strömendem Regen! Die verschiedenen Erdschichten wurden festgestellt und leider auch Schichtwasser - allerdings in einer Tiefe, die wir kaum tangieren. Dennoch wird eine Drainage für die Baugrube erforderlich und Kosten für die Fremdüberwachung einer sogenannten B II - Baustelle (bei Grund- oder Schichtwasser) fallen auch an. Zum Glück ist eine "weiße Wanne" bei Viebrock inklusive, so dass wir hinsichtlich der Kellerausführung mit keinen Zusatzkosten rechnen müssen. Die Kosten für die grundstücksspezifischen Arbeiten langen auch schon... :-P
Außerdem erschien auch unser Architekt Herr H. auf dem Baugrundstück. Da der Bebauungsplan sehr merkwürdig formuliert ist, wollte er sich ein Bild von der umgebenden Bebauung machen.

Das Entnehmen der Bodenprobe

 

Vermessung

Am 29.06.05 kam ein Vermessungsingenieur aus Hagen zur Erstellung des Lageplans.

Bauantrag

Um den 20. Juli 05 konnte dann endlich der Bauantrag eingereicht werden. Nach einigen Sondervereinbarungen mit dem Bauamt und zusätzlichen Kosten für Abweichungen vom Bebauungsplan kam dann am 18.11.05 endlich die Baugenehmigung.  

 

Bemusterung

Silvester haben wir den leckeren Dornfelder getrunken, den wir bei Vertragsabschluss bekommen haben, und uns gedacht, dass wir so gut in ein neues und für uns wichtiges Jahr starten. :-)

Am 03.01.06 waren wir zur Bemusterung in Kaarst und wurden von Frau V. sehr gut und freundlich beraten. In Rekordzeit wurden alle Materialien für unser Haus aufgenommen und letzte offene Fragen zu unserer vollsten Zufriedenheit geklärt.
Da wir schon vorab die Auswahl getroffen hatten, konnte schnell alles festgelegt werden. Allerdings hatten wir zur Bemusterung erstmals auch Muster vom zukünftigen Laminatboden und der Küchenfront dabei, was richtig empfehlenswert ist. Denn durch den Farbvergleich sind wir von unserem ursprünglich ausgewählten Boden und Küchenfliesen abgewichen und haben uns für farblich stimmige Materialien entschlossen. Gegen einen sehr geringen Aufpreis haben wir Bordüren und Küchenwandfliesen aus der "Editions-Serie", Rosetten statt der Langschild-Türgriffe, Sicherheitsfenster und ein paar weitere Kleinigkeiten ausgesucht.

Hier eine kleine Auswahl der ausgewählten Materialien:

   

Haustür

 

Fenster

 

Kenngott-Treppe

 

Bordüre im WC (EG)

Bodenfliesen (EG)


Im Anschluss an die Bemusterung haben wir uns noch bezüglich unseres Kaminofens in einem Fachgeschäft in Düsseldorf sehr ausführlich (!) beraten lassen. Hierbei wurden neue Fragen zur Frischluftzufuhr und dem Schornstein an sich aufgeworfen. Und hier zeigt sich der Service eines Fachgeschäfts: Freundlicherweise nimmt Frau B. von der Ofen-Galerie Kontakt zum Schornsteinfeger und unserem Architekten auf, um Rückfragen zu klären.

 

23.01.2006
   

In puncto Kaminofenanschluss sind wir leider noch nicht viel schlauer, erwarten aber bald Informationen durch das Fachgeschäft.

Von der VHV Versicherung haben wir inzwischen das Zertifikat über die Fertigstellungsversicherung erhalten. - Gut zu wissen, dass etwas fertig gestellt wird, was noch nichtmals begonnen wurde. :-)

Mit Herrn G. konnten wir noch ein paar Rückfragen wegen des grundstücksspezifischen Angebots klären. Im Gespräch haben wir auch erfahren, dass wir bei der Bemusterung schon die Anträge für die Versorgungsanschlüsse hätten mitbringen sollen. Ups! Gut zu wissen - das war uns neu! Ist aber in Arbeit und schon fast unterwegs...

Überhaupt wäre es toll eine Checkliste zu haben, was von uns aus jetzt bzw. während der Bauphase noch eingebracht werden soll. Dann würde ich wohl etwas entspannter dem Baubeginn entgegen sehen und hätte nicht ständig das Gefühl, etwas Wichtiges zu vergessen... :-P

Heute wurde auch die ersehnte Mail von unserem Architekten beantwortet! Hurra!!! Wir haben unseren Baubeginn!!! *freu*

In der 10. KW soll es mit der Kellererstellung losgehen und ab dem 13.03.06 beginnen die Maurer mit der Arbeit. :-))))

 

Februar 2006

Neues zum Thema "Kamin"
Nachdem wir den Einsatz der "Ofen-Galerie" schon so gelobt hatten, haben wir leider vergeblich auf Antwort gewartet. Die Mitarbeiterin wollte sich ja bei unserem zuständigen Schornsteinfeger und bei Viebrockhaus hinsichtlich einiger Details erkundigen, wie z.B. die eingeplante Frischluftzufuhr und weitere technische Vorgaben. Eine erste telefonische Rückfrage unsererseits bei dem Ofenbauer ergab, dass wir wohl in Vergessenheit geraten wären. Peinlich berührt versprach man uns, offene Fragen bald zu klären. Als wir aber nach gut einer Woche erneut anriefen und auf den AB sprachen, wurden wir nicht zurück gerufen. Damit hat sich dieser Laden wohl selbst disqualifiziert.
Am besten ist es ohnehin, sich mit dem Bezirksschornsteinfeger selbst in Verbindung zu setzen. Unserer hat sich jedenfalls gefreut, uns alles ausführlich erklären zu können und begrüßt die Absprachen vor Baubeginn.
Wir wissen jetzt jedenfalls, dass wir auf die seitens Viebrock eingeplante Frischluftzufuhr verzichten können. (Wir bauen ja OHNE 2l-Technologie.) Da wir aber eine Abluft-Dunstabzugshaube einplanen, müssen wir wohl auf den sogenannten Fenster-Kipp-Schalter zurückgreifen, der einen Betrieb der Abzugshaube nur bei gekipptem Fenster ermöglicht.
Ursprünglich hatten wir mit drehbaren Kaminöfen der Firma Hase geliebäugelt, wie das Modell "Bari" oder "Luno". Da sich die Drehbarkeit mit der Raumluftunabhängigkeit nicht vereinbaren lassen, sind wir zwischenzeitlich bei dem Modell "Modena" gelandet. Jetzt könnten wir zwar doch einen drehbaren Kaminofen nehmen, da wir die Frischluftzufuhr nicht benötigen. Vermutlich werden wir aber bei dem Modell "Modena" bleiben. Der Kamin befindet sich bei uns zwischen den beiden bodentiefen Wohnzimmerfenstern und da passt "Modena" wahrscheinlich optisch ganz gut rein. Aber das werden wir später entscheiden. Hauptsache, die Details für den Anschluss sind geklärt.


Eintrag vom 12.03.06:

Baubeginn: ???  
Tja... geplant war, dass in der 9. KW die Erdarbeiten stattfinden, in der 10. KW der Keller kommt und ab dem 13.03.06 die Maurer anrücken. Doch leider sieht auf unserem Baugrundstück noch alles unverändert aus.
Einerseits liegt das an dem elendig langen Winter. Der Schnee war zwar zwischenzeitlich weg (seit gestern liegt allerdings wieder eine dünne Schicht), aber passiert ist noch nichts.
Ein anderer Grund ist eine vermutlich mangelnde Kommunikation zwischen uns, der Beratung in Kaarst und der ausführenden Baufirma Nienaber. Denn erst 1,5 Monate nach unserer Bemusterung sind Unstimmigkeiten bezüglich unserer gewünschten Kellererhöhung aufgefallen. Durch die späte Klärung wird unser Keller jetzt erst noch gefertigt und dementsprechend geht es auch erst später los.
Und irgendwie haben wir das Gefühl nicht so ganz auf dem Laufenden zu sein. Da uns alle zeitlichen Angaben zu unserem Bauvorhaben fehlen, haben wir unsere Schwierigkeiten, z.B. die Entwässerung zu koordinieren. Und noch immer sind wir unsicher, ob wir an alles gedacht haben oder während der Bauphase plötzlich vor einer Überraschung stehen, weil wir irgendetwas vergessen haben zu beantragen...

Unser Hausbau-Enthusiasmus hat dementsprechend momentan etwas nachgelassen, was vielleicht auch an meiner gesundheitlichen Beeinträchtigung liegt und wahrscheinlich auch am fehlenden Frühling. ;-)

Sorry, dass ihr so lange auf Aktualisierungen verzichten musstet!
Wir hoffen, dass wir bald von Fortschritten berichten können, denn erst dann macht die regelmäßige Aktualisierung hier auch richtig Spaß!

Und sobald wir hier mehrmals die Woche von unseren Entwicklungen berichten, werden wir den aktuellsten Eintrag nach oben setzen, damit ihr euch die Finger nicht mehr wund scrollen müsst. :-)

Bekanntgabe der Termine (20.03.06)

Hurra, jetzt wird es endlich ernst! Heute haben wir, per Handy und per E-Mail, den groben zeitlichen Ablauf für unser Bauvorhaben erhalten. Außerdem wurden uns unsere zwei Ansprechpartner für die Bauzeit bekannt gegeben - einer für den Tief- und Rohbau, der andere ist ab Richtfest zuständig. Die ungefähre Terminplanung ist unter "Bauzeitenplan" zu finden.

 

 

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